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Requiem von Gabriel Fauré

Konzert am 24. November 2013, 18:00 Uhr,
Kirche St. Ursula, Dorsten


 

Brahms-Chor Dorsten singt von himmlischer Erlösung

Zum Totensonntag präsentiert der Brahms-Chor Dorsten das „Requiem“ des französischen Komponisten Gabriel Fauré (1845-1924). Das in seiner musikalischen Eindringlichkeit einzigartige Werk wird in der Bearbeitung für Chor, Soli und Orgel am 24. November um 18 Uhr in der St. Ursula-Kirche in Dorsten erklingen. Begleitet wird der Brahms-Chor dabei von Tina Stegemann (Sopran), Wolf-Rüdiger Klimm (Bariton) und Andreas Fröhling (Orgel).
Die musikalische Leitung hat Alfred Schulze-Aulenkamp.

Gabriel Fauré gehört zu den Musikern, die als früh begabt und entsprechend gefördert gelten. Schon im Alter von 9 Jahren wurde er an der Pariser Kirchenmusikschule aufgenommen, an der er bis zu seinem Examen studierte. Dort erhielt er auch einen Kompositionspreis für sein erstes selbstständig komponiertes Werk „Cantique de Jean Racine“, das auch im Konzert erklingen wird. Später arbeitete er als Organist an der berühmten Pariser Kirche
Ste. Madeleine und übernahm eine Orgel-Professur am Pariser Conservatoire, zu dessen Direktor er auch berufen wurde.

Der Schwerpunkt des musikalischen Schaffens von Fauré liegt im Bereich der Kammermusik und der geistlichen Vokalmusik. Seine Tonsprache ist geprägt von Demut, Zurückhaltung und oftmals reizvollen harmonischen Entwicklungen. Für sein Requiem verwendet er einen frei aus der lateinischen Totenmesse und der Begräbnisliturgie entnommenen Text. Allerdings verzichtet er darauf, die Schrecken des Jüngsten Gerichts (Dies irae) mit allen ihm zur Verfügung stehenden musikdramatischen Mitteln auszudrücken. Er stellt stattdessen die Aussicht auf eine himmlische Erlösung in den Mittelpunkt seines Werks. „So sehe ich den Tod“, sagte Fauré 1902 über sein Werk, „als eine freudvolle Erlösung, eine Erwartung von Glückseligkeit jenseits des Grabes, nicht als eine schmerzhafte Erfahrung.“

 
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